Kyusho-Krav-Maga

Kyusho-Krav-Maga ist die Verbindung von Kyusho-Jiutsu und Krav Maga. Es bietet dem Trainierenden die Möglichkeit, sich in jeder Angriffsituation angemessen und rechtlich korrekt zu verteidigen. Besonderer Wert wird auf das Verantwortungsbewusstsein der Trainierenden gelegt: charakterlich Ungeeignete werden vom Training ausgeschlossen.

Kuysho-Krav-Maga ist kein Kampfsport, sondern ausschließlich dazu gedacht, sich selbst und andere gegen körperliche Übergriffe zu schützen.

Kyusho Jiutsu

Kyusho Jiutsu kommt aus dem japanischen und heißt „erste Sekunde“. Kyusho Jiutsu ist auch bekannt als „Dim Mak“ (chinesischer Stil), „Marma- Adi“ (indischer Stil) oder „Kupso Sul“ (koreanischer Stil). Hierbei werden Körperpunkte, ähnlich den Akupunkturpunkten, aktiviert und durch Drücken, Reiben oder Schlagen attackiert. Die Möglichkeiten der Beeinträchtigung eines Angreifers reichen von Schmerzen, Kraftverlust, Gleichgewichtsstörungen bis hin zum Bewusstseinsverlust. Regelmäßiges Training ist dabei der Schlüssel zum Erfolg.

Krav Maga

Krav Maga kommt aus dem hebräischen und wird mit „Kontaktkampf“ oder „Nahkampf“ übersetzt. Ursprünglich für das Militär entwickelt, wurde es Ende der achtziger Jahre in einer entmilitarisierten Variante dem zivilen Bereich geöffnet. Um sich gegen einen oder mehrere bewaffnete oder unbewaffnete Angreifer zu verteidigen, setzt man im Krav Maga besonders auf:

  • Natürliche Reflexe
  • Einfache, effektive und schnelle Techniken

Häufig gestellte Fragen

Kunibert Back – Präsident der IHSDO: Nein! Kyusho ist kein Kampfsport, sondern vielmehr ein System, welches sich dem Studium altbekannter aber fast vergessener Wirkungsweisen auf den menschlichen Körper widmet. Es wird viel in gemeinsamen Versuchen mit Trainingspartnern erarbeitet und das daraus gewonnene Wissen lässt sich in Kampfkunst integrieren, um die Effektivität der eigenen Verteidigung zu optimieren.

Thomas Draxler: Nein! Die Techniken des Kyusho sind nicht gesund, sie sind auf dem Zerstörungszyklus aufgebaut.
Es sind Energieräuber, wenn sie im vollen Kontakt trainiert werden. Um dies auszugleichen ist es notwendig im Erzeugungszyklus zu arbeiten. Dies erfolgt durch das Medizinische Qigong.

Das Kyusho Krav Maga System (KKM) berücksichtigt diese Erkenntnisse. Das KKM ist so konzipiert, dass für die Trainierenden gesundheitsfördernde Effekte erreicht werden können.

Denis Nobari – Stilartgründer: Ja. Denn sie ist die Basis und der Schlüssel zum Kyusho Krav Maga System.

Marion Elsesser: Natürlich sollte man sich auch eigenständig mit dem Erlernen der Methodik beschäftigen. Doch es wird kein Schüler in dieser Phase alleingelassen. Es werden Methoden des Superlearnings eingesetzt. Hierbei werden phantastische Ergebnisse im Lernen und Behalten erzielt. Die KKM-Trainer der IHSDO stehen hilfreich zur Seite.

Markus Sell: Natürlich! Im WDS trainieren wir z.B. mit dem Kubotan. Mit diesem kleinen Aluminiumstift macht man genau das Gleiche wie im Kyusho mit den bloßen Händen, Fäusten oder Füssen: man geht damit auf die Vitalpunkte des Gegners. Das Wissen aus dem Kyusho bereichert Waffenkünste ebenso wie waffenlose Systeme. Man kann nur davon profitieren!